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Die Druckbrennkammer besteht aus 3 Abschnitten, einem unteren Teil, in dem sich die Hönenverstellung des Brennerkopfes und die Gas und Kühlwasserzu- bzw. ableitungen befinden, einem mittleren Teil mit Sichtfenstern aus entspiegeltem Saphir und dem dem Deckel mit dem Abgasaustritt. die beiden oberen Teile sind doppelwandig ausgeführt und werden mit Wasser auf 80°C temperiert. Damit wird die Kondensation des bei der Verbrennung entstehenden Wassers vermieden und gleichzeitig die druckbelasteten Bauteile in unkritischen Temperatureberichen gehalten.

Im mittleren Abschnitt der Brennkammer befindet sich eine mit einer Kupferrohrwendel umwickelte Messingbuchse zwischen der Reaktorwand und dem Brenner. Damit ist eine von der Aussenwand unabhängige Temperierung der die Flamme umgebenden Wände möglich. Da diese Buchse nicht druckbelastet ist, können so auch höhere Temperaturen verwirklicht werden.

Der Brennerkopf besteht aus zwei konzentirschen Sintermetallplatten. Durch die innere Platte ( Durchmesser ca. 1 cm) strömt das Brenngas (Methan), durch die äußere Platte (Durchmesser ca. 8 cm) das Oxidatorgas (Luft). Der Brennerkopf aus Messing kann mittels Wasser oder anderer Wärmeträgerflüssigkeiten temperiert werden. Eine weitere Abbildung zeigt den Brenner mit einer stationären Diffusionsflamme bei Normaldruck. Für diese Aufnahme wurden die oberen Teile der Brennkammer sowie der Innenmantel entfernt.

Da die optischen Zugänge der Brennkammer nur über einen Durchmesser von 18 mm verfügen, muss die Flamme in mehreren Streifen vermessen werden. Dazu wird der Brennerkopf gegenüber der Brennkammer in der Höhe verschoben.

Um die Flamme bei geschlossener Kammer zu zünden wird ein Nd-YAG Laser verwendet. Im Gegensatz zu dem bei der RAYLIX-Messtechnik verwendeten Laser handelt es sich um einen nicht frequenzvervielfachten Laser. Sein Strahl wird nach der Bandoptik des RAYLIX-Aufbaus mithilfe eines Bandpassspiegels in die Strahlachse eingekoppelt. Zur Zündung wird dieser Strahl mit einer gesonderten Linse in die Brennkammer fokussiert. Der nahe der Grenzschicht zwischen Brenngas und Luft auftretende Luftdurchbruch und das dabei erzeugte Plasma zünden die Flamme.